Afrique-à-midi vom 17. Mai 2004 im Spalenkeller, Bildungszentrum 21 in Basel:

Stimme aus Zimbabwe

Ein Gespräch mit dem Menschenrechtsaktivisten Marlon Zakeyo

Wie erlebt ein junger, politisch interessierter Zimbabwer die gegenwärtige Situation seines Landes? Wie gestaltet sich das Alltagsleben angesichts der Mangelsituation, dem endlosen Anstehen für lebensnotwendige Dinge? Wie beeinflusst die politische Pattsituation, die keine baldige Lösung sehen lässt, die persönliche Lebensplanung? Wie gehen junge Erwachsenen mit der Unterdrückung der Meinungsfreiheit, mit der politisch motivierten Gewalt, mit der Zwangsrekrutierung in den „Nationalen Jugenddienst“ um? Bestehen trotz aller Widrigkeiten Chancen auf Veränderung für die Zukunft Zimbabwes?

Unser Gast, der Menschenrechtsaktivist Marlon Zakeyo, hat sein Rechtsstudium letztes Jahr an der Universität von Harare abgeschlossen. Er wirkte als Generalsekretär der christlichen Studierendenbewegung von Zimbabwe. Zurzeit absolviert er ein Praktikum beim Weltkirchenrat in Genf.