Afriqu'à midi vom 14. Februar 2006
Mittagstisch, organisiert vom Afrika-Komitee, Basel
in Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Afrikastudien ZASB

Perspektiven wechseln
Ein lehrreiches Praktikum in Kapstadt

Das erste Afriqu’à midi des neuen Jahres ist einem Erfahrungsbericht aus Südafrika gewidmet: Nach dem Abschluss ihres Architekturstudiums entschloss sich Daniela Niedermann im Rahmen des ASA-Programmes zu einem dreimonatigen freiwilligen Einsatz bei einer Nichtregierungsorganisation in Kapstadt: Die Development Action Group (DAG) konzentriert sich auf die Bedürfnisse der städtischen Armen und macht das Wohnen mit Hilfe von partizipativen Methoden zum Ausgangspunkt für Schritte aus der Armut.

Im Rahmen ihres Praktikums hatte Daniela Niedermann Gelegenheit, bei sehr unterschiedlichen Projekten mitzuarbeiten. Zum Beispiel konnte sie Workshops mitgestalten und abhalten, aber auch bei einem Bauprojekt zusammen mit den zukünftigen Bewohnerinnen und Bewohnern austüfteln, wie das Maximum aus dem winzigen Budget zu holen war, damit das Haus dann den Ansprüchen der verschiedenen Familien besser genügen würde.

Rückblickend meint Daniela Niedermann: „Dieser Aufenthalt gab meinem Architekturstudium eine völlig neue Dimension, da unsere primär ästhetischen Ansichtsweisen sehr schnell als unnütz, wenn nicht sogar zynisch erschienen.“

ASA steht für Arbeits- und Studienaufenthalte. Das Programm vermittelt junge Berufsleute aus Europa für dreimonatige Einsätze an Organisationen in Afrika, Asien, Lateinamerika oder Südosteuropa. Dabei stellt das ASA-Programm den Kontakt her, übernimmt die Vorbereitung und finanziert Reisekosten und ein kleines Stipendium.

Dienstag, 14. Februar 2006, 12.15 – 13.45 h
im Zentrum für Afrikastudien, Steinengraben 5 in Basel

Afrika-Komitee: www.absa.ch/AK
ZASB: www.unibas-zasb.ch
Afrika in Basel – Basel in Afrika: www.absa.ch
Development Action Group: www.dag.org.za
ASA-Programm: www.asa-programm.de