Afriqu'à midi vom 6. Dezember 2007

Gespräch mit Walima T. Kalusa:
African Comprehension of Missionary Medicine

Walima Kalusa ist Historiker an der Universität Zambia in Lusaka. Er arbeitet seit vielen Jahren zur Geschichte der Missionsmedizin in Zambia. Seine innovative Arbeit beschreibt, wie die medizinischen Angebote der Missionen vor Ort verstanden und angewendet wurden. Er beschreibt, wie lokale Insitutionen und schulmedizinische Ideen ‚neu erfunden’ wurden, um die Herausforderungen der Zeit zu bewältigen. Nicht zuletzt holt er dabei die Rolle, welche lokale AkteurInnen spielten, in den Vordergrund. Ein interessantes historisches Beispiel dafür, wie und warum sich Gesundheits- und Heilungsvorstellungen unter dem Einfluss historischer Prozesse, nicht zuletzt der Globalisierung, praktisch entwickeln.

Walima Kalusa is a lecturer at the History Department of the University of Zambia. His Ph.D. thesis at the Johns Hopkins University (USA) testifies to an innovative approach to the cultural history of (mission) medicine in Africa. The thesis shows how ‘new’ systems of healing were reinterpreted, filtered and fine-tuned through a local cultural and medical knowledge. In this way, colonial subjects creatively re-conceptualized mission medicine with its underlying religion, transforming it into an idiom for meeting epidemiological challenges and managing old and new socio-economic concerns, without destroying pre-Christian knowledge of disease and healing.

Input und Diskussion in englischer Sprache

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Zeitpunkt: Donnerstag, 6. Dezember, 12.15-13.45 Uhr
Ort: Historisches Seminar der Universität Basel, Hirschgässlein 21

Eine Anmeldung ist nicht nötig. Pünktlicher Beginn
Getränke vorhanden; Snacks bitte ggf. selber mitbringen
Kontakt: Marcel Dreier, marcel.dreier@unibas.ch

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Mittagstisch organisiert vom Zentrum für Afrikastudien ZASB
in Zusammenarbeit mit dem Afrika-Komitee

Afrika-Komitee: www.absa.ch/AK
Zentrum für Afrikastudien ZASB: www.unibas-zasb.ch
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