Afriqu'à midi:

Many Camara:
Uran-Abbau und Zivilgesellschaft in Mali

IIn der Region Kenieba im Westen von Mali an der Grenze zu Senegal und Guinea hat die malische Regierung eine Vielzahl von Konzessionen für die Prospektion und den Abbau von Rohstoffen wie Uran, Gold, Kupfer und Bauxit an internationale Gesellschaften vergeben. Der Soziologe Many Camara von der Université de Bamako vertritt die Association des Ressortissants et des Amis de la Commune de Faléa (ARACF), die sich für die Stärkung der Zivilgesellschaft gegenüber dem Staat und den Bergbauunternehmen einsetzt. Ziel ist es, die Interessen von Zivilbevölkerung und Umwelt mit ihrer hier sehr hohen Biodiversität zu wahren.

An unserer Veranstaltung vom 11. November wird Prof. Camara unter anderem über ein internationales akademisches Netzwerk berichten, das viele Disziplinen im Bereich der Natur-, Sozial- und Geisteswissenschaften umfasst und initiiert wurde, um einerseits den Status Quo in der Region zu dokumentieren und andererseits die Transformation des Gebiets kritisch zu begleiten, um so Fehlentwicklungen und Missständen früh begegnen zu können.

Das Afrika-Komitee und das Zentrum für Afrikastudien Basel laden Sie herzlich zu dieser Mittagsveranstaltung in französischer Sprache ein. Bitte bringen Sie Ihr Sandwich mit.

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Ort:
Zentrum für Afrikastudien Basel
Steinengraben 5
4051 Basel
Seminarraum 1. Stock

Datum und Zeit:
Donnerstag 11. November 2010, 12h15-13h45

Informationen zum Projekt:
www.falea21.org

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Afriqu'à midi wird getragen von:

Afrika-Komitee
www.afrikakomitee.ch

Zentrum für Afrikastudien Basel
www.zasb.unibas.ch