Nr. 163 – Afrikas Flüsse im Laufe der Zeit

bulletin_163_coverOb Handelsnetze und politische Systeme vorkolonialer Zeit, europäische Erkundungsreisen und koloniale Grenzziehungen, oder postkoloniale Entwicklungsprojekte – Flüsse bieten einen idealen Ort um soziale, politische, wirtschaftliche und ökologische Prozesse darzustellen. Die Beiträge zu unserem Heft wurden im Rahmen einer Lehrveranstaltung im Fachbereich Geschichte Afrikas an der Universität Basel verfasst. „Nr. 163 – Afrikas Flüsse im Laufe der Zeit“ weiterlesen

Nr. 162 – Der schwierige Weg der Opposition

Sich für die Demokratie zu entscheiden, bedeutet meistens, sich für Entwicklung und Wohlstand, politische Stabilität, gute Regierungsführung und Menschenrechte zu entscheiden. Auf dem afrikanischen Kontinent scheint die Demokratie an Grenzen zu stossen. Die Freiheit verkommt in Ermangelung reeller Verbesserungen der Lebensstandards zur Pluralisierung eigennütziger Standpunkte. Kritik entartet in einer polarisierten Öffentlichkeit zur blossen Verteidigung eigener Überzeugungen.
Die entscheidende Frage hier ist: welche Oppositionskultur wird unter diesen Umständen möglich? Die Beiträge in diesem Heft sollen eine Annäherung an eine Antwort erlauben „Nr. 162 – Der schwierige Weg der Opposition“ weiterlesen

Rundbrief Nr. 65, Mai 2015

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Editorial

Seit Zanu-PF wieder alleine an der Macht ist, befindet sich die Wirtschaft wieder im freien Fall. Die verschiedenen und sich widersprechenden Aussagen der Regierung über weitere Landbesetzungen oder die Indigenisierung tragen nicht zur Beruhigung allfälliger Investoren bei.

Mit dem Partei-Ausschluss von Joice Mujuru, Didymus Mutasa und deren Anhängern ist Bewegung in die Parteienlandschaft gekommen, auch wenn sich sonst nichts bewegt (wie Eddie Cross schreibt). Zanu-PF ist gespalten. Die Ausgeschlossenen reklamieren für sich, die wahre Zanu-PF zu vertreten, haben den Parteiausschluss angefochten und bereiten die Gründung einer neuen Partei vor. Gleichzeitig versucht Simba Makoni, Präsident von Mavambo/Kusile/Dawn (Morgenröte), und früher unter anderem Finanzminister in der Regierung Mugabe, die zerstrittene Opposition auf einem minimalen Konsens zu einen. Wird das der Anfang vom Ende?

Im vorliegenden Rundbrief fasst uns Ruth Weiss wieder die Ereignisse des letzten halben Jahres zusammen. Weiter dokumentieren wir unter anderem Aspekte des täglichen Lebens, die Diamantenstory, Aktionen von Woza Zimbabwe, das Harare International Festival of the Arts und stellen die Schriftstellerin NoViolet Bulawayo vor.

Gertrud Baud,
Mitglied des Vorstandes

Inhalt

Editorial (1)
Chaos in Zimbabwe; Ein heisser, heikler Sommer; Es bewegt sich nichts – das Problem; Es ist alles verteilt – Zimbabwe-Reise

Parteien und Personen (9)
Makoni: Der Fisch stinkt vom Kopf; Mugabe will fall in 2018; Joice Mujuru

Wirtschaft (11)
Mnangagwa looted diamonds; Army chiefs
continue Marange plunder; Diamond merger costly

Zivilgesellschaft (14)
Itai Dzamara missing; Daily life of an ordinary Zim citizen; Police disturb WOZA loveday; WOZA and CSOs march; Freunde für Matibi: Direkthilfe

Kultur (19)
NoViolet Bulawayo; Irene Sabatini

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