Das Afrikakomitee als Blog

Im Dezember 2024 hat das Afrika-Komitee das Erscheinen des Afrika-Bulletins eingestellt. Seither stellen wir fest, dass die Schweizer Medien noch weniger wie bisher Afrika betreffende Themen zum Inhalt haben. Dem wollen wir entgegenwirken, indem wir – gestützt auf unser in vielen Jahren zusammengetragenes Wissen und unsere Kontakte – Ereignisse und Entwicklungen kommentieren, einordnen und damit zum Verständnis für die Sichtweisen und Perspektiven aus afrikanischer Sicht beitragen. Dies geschieht in Form eines Blogs, der in unregelmässigen Abständen auf unserer Webseite aufgeschaltet wird. Interessierte werden per e-mail auf die Veröffentlichungen hingewiesen.

Postgeschichte und Philatelie in Eritrea

Cover der Broschüre Postgeschichte und Philatelie in EritreaEritrea weist eine wechselvolle und faszinierende Geschichte der Post und der Philatelie auf. Diese Geschichte spiegelt die Entwicklung des Postwesens von den Anfängen der ägyptischen Poststation in der Hafenstadt Massawa bis zum Postwesen des unabhängigen Staates Eritrea. Diese Entwicklung verlief nicht geradlinig, sondern ist durch zahlreiche Brüche gekennzeichnet.

Das erste Postamt auf eritreischem Boden wurde von Ägypten in Massawa ab 1869 betrieben. Dieses Postamt wurde 1885 durch die italienische Kolonialpost abgelöst, die bereits seit 1883 im Hafen von Assab tätig war. Im Zuge der Eroberung des Territoriums durch Italien weitete sich auch das Postwesen aus. Mitte der 1930er Jahre befand sich die italienische Kolonie Eritrea wirtschaftlich auf dem Höhepunkt. Mit dem Angriffskrieg auf Abessinien ging die italienische Kolonialpost 1938 für wenige Jahre in der Post von Italienisch Ostafrika auf. Nach der militärischen Niederlage Italiens ging das Postwesen 1941 an die britischen «Middle East Forces» über, dann an die britische Militärverwaltung und anschliessend an die britische Zivilverwaltung. Mit der Zwangsföderation Eritreas mit Äthiopien übernahm 1952 die äthiopische Post die Posthoheit, die bis zum Ende des Befreiungskriegs 1991 bestand.

„Postgeschichte und Philatelie in Eritrea“ weiterlesen

Medienmitteilung vom 22.01.2019

Schluss mit dem brutalen Einsatz der Sicherheitskräfte in Zimbabwe!

In Zimbabwe herrscht die nackte Gewalt. In Davos am WEF wird Präsident Emmerson D. Mnangagwa von Finanzminister Mthuli Ncube vertreten. Er ist das «nette Gesicht» eines Regimes, das in den letzten Tagen ein Dutzend Menschen erschoss, 80 Personen verletzte, Hunderte Demonstrierende verhaftete, Entführungen durchführte und Angst und Schrecken verbreitete.

Download (pdf)