Zimbabwe – Mnangagwa will seine Amtszeit um zwei Jahre verlängern

Von Barbara Müller

Mit einer Verfassungsänderung will Präsident Mnangagwa die nächsten Wahlen hinausschieben und zwei Jahre länger im Amt bleiben. Widerstand gegen dieses Vorhaben wird nicht geduldet. Zivilgesellschaftliche Organisationen und die Opposition sind geschwächt und haben der repressiven Staatgewalt wenig entgegenzusetzen.

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Matabeleland, Zimbabwe: Wird das Schweigen jetzt endlich gebrochen?

Von Barbara Müller

Länger als 40 Jahre lang herrschte Redeverbot über die Gräuel des Gukurahundi, welche die Regierung von Robert Mugabe in den 1980er Jahren im Südwesten von Zimbabwe zu verantworten hatte. Jetzt haben 26’000 Überlebende und Angehörige von Opfern an Hearings ausgesagt, haben oft zum ersten Mal erzählen dürfen, was ihnen angetan wurde. Noch ist ungewiss, wie es weiter gehen soll. Die Forderungen der Betroffenen sind klar: schonungslose Wahrheitsfindung, Anerkennung des zugefügten Unrechts und Community Reparations. Allerdings stellt sich die Frage: Ist transformative Gerechtigkeit ohne einen Machtwechsel überhaupt denkbar?

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G20 in Johannesburg – Solidarität zu Zeiten von Willkür und schikanösem Machtgehabe

Von Barbara Müller

Der G20-Gipfel vom 22.-23. November in Johannesburg hat gezeigt, dass man sich nicht zwingend auch massivem Druck aus den USA beugen muss. Südafrikas kluger Widerstand gegen Trump war von Erfolg gekrönt. Voraussetzung dafür waren eine prinzipienfeste Haltung und geschickt geschmiedete Allianzen. Barbara Müller windet der südafrikanischen Diplomatie ein Kränzlein.

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