Nr. 178 – Afrikas Musik bewegt die Welt

Cover Afrika-Bulletin Nr. 178Afrikanische Musik ist ein Exportschlager und unsere populäre Musik stark von Afrika geprägt. Der Musikethnologe David Coplan nähert sich der Bedeutung und  bewegenden Kraft von Musik in Afrika an und zeigt deren weltweite Wirkungsmacht auf. Pius Frey, der seit einem Vierteljahrhundert(!) regelmässig neue CDs für das Afrika-Bulletin vorstellt, wirft einen persönlichen Blick zurück auf die Entwicklung der Sparte. Der Jazz Südafrikas hat die Befreiungsbewegung im Land und ihre internationalen Ableger angetrieben und begleitet. Richard Butz beleuchtet die langjährige Beziehung der Schweiz zum Jazz Südafrikas und gibt Einblick in die aktuelle Szene. Pius Vögele, nimmt uns in seinem Beitrag zur südafrikanischen Hip Hop-Künstlerin Yugen Blakrok auf eine Reise durch Science-Fiction und Poesie und schliesst damit den Reigen von der mächtigen globalen Wirkung afrikanischer Musik.
«Weder Krieg noch Frieden» so bezeichnet Hans-Ulrich Stauffer in unserem Hintergrundartikel die Situation in der Westsahara und setzt damit ein Zeichen wider das Vergessen. „Nr. 178 – Afrikas Musik bewegt die Welt“ weiterlesen

Nr. 177 – Überleben in Zeiten der Krise

Cover Afrika Bulletin Nr. 177Mit dieser Nummer des Afrika-Bulletins wollen wir erkunden, wie es die Menschen im prekären wirtschaftlichen und sozialen Umfeld vieler afrikanischer Länder bewerkstelligen, das Überleben ihrer Familien zu sichern. An konkreten Beispielen wollen wir aufzeigen, welche Strategien Menschen anwenden, wenn der Staat keine verlässlichen Rahmenbedingungen schafft, wenn es keine soziale Absicherung, keine Gesundheitsversorgung mehr gibt und Unsicherheit die einzige Konstante darstellt. Und: wie nachhaltig die gewählten Strategien sind, ob sie mehr sind als unmittelbare Überlebenssicherung. Ebenfalls mit einem Fallbeispiel beleuchtet wird der Umgang von Staaten mit aussergewöhnlichen wirtschaftlichen Herausforderungen.

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Nr. 176 – Land Grabbing – unerfüllte Versprechungen

Cover Afrika Bulletin Nr. 176Seit dem Jahr 2000 weltweit rund 50 Millionen Hektar an Landkonzessionen vergeben. Doch 2018 errechnete GRAIN, dass ein nicht unerheblicher Teil dieser Konzessionen – nämlich 17,5 Millionen Hektar – entweder nie «unter den Pflug» kam oder das Projekt nach wenigen Jahren fallierte und verlassen wurde.
Die früheren Nutzerinnen und Nutzer des Ackerbodens, der Weiden und Wälder hatten gemeinhin bei den Verhandlungen nichts zu sagen oder wurden mit Versprechungen auf Arbeit und Infrastruktur gefügig gemacht und teilweise in Randgebiete umgesiedelt. Das im Prozess als Staatsland erklärte Gebiet kann an andere Investoren neu konzessioniert werden, oder es vergandet, weil jene, die es einst bebauten, sich kaum getrauen, es wieder offen zu nutzen.
Der Widerstand der Bevölkerung setzte schon mit der Konzessionierung ein und wurde häufig gewaltsam niedergeschlagen bis hin zu Mord, Haft und Vertreibung. Vielerorts schlugen internationale Akteure Alarm und machten die Proteste bekannt. Doch wo auch nationale NGOs sich diesem Problem zuwenden und die widerständige Bevölkerung sich vernetzt, kann es nach jahrelangen politischen und juristischen Kämpfen gelingen, das Land in die Verfügung der Bauern zurückzubringen. Hiervon berichtet dieses Heft. „Nr. 176 – Land Grabbing – unerfüllte Versprechungen“ weiterlesen

Nr. 175 – Quo vadis Südafrika?

CoverDas Jahr 1994 hat das Bild Afrikas in besonderer Weise geprägt: mit dem Völkermord in Ruanda einerseits und dem Ende der Apartheid andererseits. Beide Ereignisse liegen jetzt 25 Jahre zurück, beide sind mit starken Emotionen verbunden und haben übertrieben positive wie übertrieben negative Vorstellungen über den Kontinent genährt. Das vorliegende Afrika-Bulletin ist dem Südafrika von heute gewidmet. Es überlässt das Wort Südafrikanerinnen und Südafrikanern, die aus einer aktivistischen beziehungsweise reflektierenden Perspektive auf ihr Land und seine Probleme blicken.

Das Heft ist in Zusammenarbeit mit der KEESA entstanden, die Anfang Dezember mehrere dezentrale Veranstaltungen zu Südafrika organisiert (für aktuelle Informationen siehe www.apartheid-reparations.ch).

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Nr. 174 – Theaterschaffen in Afrika

Das Afrika Bulletin widmet eine Ausgabe dem Theater und dies zum ersten Mal ! Für mich, die länger in Afrika lebte und dieser Kunst vielfach auch im ländlichen Raum begegnete, ist dies ziemlich erstaunlich. Zumindest in Westafrika ist Theater neben den traditionellen Ritual- und Maskenpräsentationen bei Weitem die populärste Kunst.

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Nr. 173 – Demokratische Republik Kongo – eine Annäherung

«Der Kongo». Was für eine Anmassung, über dieses riesige Land zu berichten, ohne eine ganze Bibliothek zu füllen ! Wir wagen es trotzdem – im Wissen, mit unserem begrenzten Blick nur gerade zwei, drei Regentropfen zu beschreiben, die in einem Tropengewitter auf Kinshasa niederprasseln. Mit unserem Schwerpunktthema vermitteln wir eine Ahnung – mehr liegt nicht drin.

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Nr. 172 – Swiss Transit Trade and Zambia

Thanks to the initiative and support of SNIS (Swiss Network of International Studies) this issue of the Afrika-Bulletin is now available in English.

This Bulletin discusses Switzerland’s economic relations with the South; the authors specifically examine this topic using Zambia and its copper as examples. The contributions are part of an international research project funded by the Swiss Network for International Studies (SNIS) and led by Basel social anthropologist Rita Kesselring. The research project “Valueworks: Effects of Financialization along the Copper Value Chain” follows copper’s path from the mines to the end buyer and describes the parties involved in this process. It is shown that the extent of the participation of Swiss companies in the Zambian copper sector exceeds all expectations.

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Nr. 172 – Schweizer Transithandel und Zambia

Das vorliegende Bulletin diskutiert die wirtschaftlichen Beziehungen der Schweiz zum Süden; konkret untersuchen die Autorinnen und Autoren dieses Thema
am Beispiel von Zambia und dessen Kupfer. Die Beiträge sind im Rahmen des Forschungsprojekts Valueworks: Effects of Financialisation along the Copper Value Chain entstanden. Dieses geht dem Weg des Kupfers vom Minentor bis zum Endkunden nach und beschreibt die an diesem Prozess Beteiligten. Dabei hat sich gezeigt, dass das Ausmass der Beteiligung von Schweizer Firmen am sambischen Kupfersektor alle bisherigen Vorstellungen übertrifft. Dieser Befund macht die Unterregulierung des Rohstoffhandelszentrums Schweiz noch problematischer und zeigt, dass eine breite politische Diskussion darüber dringend nötig ist. „Nr. 172 – Schweizer Transithandel und Zambia“ weiterlesen

Nr. 171 – Illicit Financial Flows

Afrikas Staaten mit ihren teilweise gewaltigen Rohstoffvorkommen verlieren gemäss dem Mbeki-Report aus dem Jahr 2015 jährlich 50 Milliarden USD, die über sogenannte Illicit Financial Flows aus ihren Volkswirtschaften abgezogen werden. Bei ihrer relativ geringen Wirtschaftskraft ist das anteilmässig mehr als dies bei anderen Entwicklungs- und Schwellenländern
der Fall ist. Wir gehen der Frage nach, was denn genau unter Illicit Financial Flows (IFF) verstanden wird und beleuchten deren Auswirkungen. „Nr. 171 – Illicit Financial Flows“ weiterlesen

Nr. 170 – Literatur schreibt Geschichte neu

Das Afrika-Bulletin Nr. 140 vom November 2010 widmete sich dem Thema «Literatur und Zeitgeschehen» – es war die erste Ausgabe, die in Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Afrikastudien Basel (ZASB) entstand. Nach inzwischen dreissig gemeinsamen Bulletins befasst sich die vorliegende Nummer erneut mit Literatur, diesmal spezifisch mit «Literatur und Geschichte». Aktuelle Interpretationen der Vergangenheit visieren immer auch die gegenwärtige und künftige Gestaltung des privaten und öffentlichen Lebens an. Im Zentrum stehen dieses Mal Autoren aus dem französischen und portugiesischen Sprachraum Afrikas. Nur schon dieses Auswahlkriterium ist ein Hinweis auf die in kolonialer Zeit geschaffenen Verhältnisse. „Nr. 170 – Literatur schreibt Geschichte neu“ weiterlesen