Nr. 172 – Swiss Transit Trade and Zambia

Thanks to the initiative and support of SNIS (Swiss Network of International Studies) this issue of the Afrika-Bulletin is now available in English.

This Bulletin discusses Switzerland’s economic relations with the South; the authors specifically examine this topic using Zambia and its copper as examples. The contributions are part of an international research project funded by the Swiss Network for International Studies (SNIS) and led by Basel social anthropologist Rita Kesselring. The research project “Valueworks: Effects of Financialization along the Copper Value Chain” follows copper’s path from the mines to the end buyer and describes the parties involved in this process. It is shown that the extent of the participation of Swiss companies in the Zambian copper sector exceeds all expectations.

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Nr. 172 – Schweizer Transithandel und Zambia

Das vorliegende Bulletin diskutiert die wirtschaftlichen Beziehungen der Schweiz zum Süden; konkret untersuchen die Autorinnen und Autoren dieses Thema
am Beispiel von Zambia und dessen Kupfer. Die Beiträge sind im Rahmen des Forschungsprojekts Valueworks: Effects of Financialisation along the Copper Value Chain entstanden. Dieses geht dem Weg des Kupfers vom Minentor bis zum Endkunden nach und beschreibt die an diesem Prozess Beteiligten. Dabei hat sich gezeigt, dass das Ausmass der Beteiligung von Schweizer Firmen am sambischen Kupfersektor alle bisherigen Vorstellungen übertrifft. Dieser Befund macht die Unterregulierung des Rohstoffhandelszentrums Schweiz noch problematischer und zeigt, dass eine breite politische Diskussion darüber dringend nötig ist. „Nr. 172 – Schweizer Transithandel und Zambia“ weiterlesen

Nr. 171 – Illicit Financial Flows

Afrikas Staaten mit ihren teilweise gewaltigen Rohstoffvorkommen verlieren gemäss dem Mbeki-Report aus dem Jahr 2015 jährlich 50 Milliarden USD, die über sogenannte Illicit Financial Flows aus ihren Volkswirtschaften abgezogen werden. Bei ihrer relativ geringen Wirtschaftskraft ist das anteilmässig mehr als dies bei anderen Entwicklungs- und Schwellenländern
der Fall ist. Wir gehen der Frage nach, was denn genau unter Illicit Financial Flows (IFF) verstanden wird und beleuchten deren Auswirkungen. „Nr. 171 – Illicit Financial Flows“ weiterlesen

Nr. 170 – Literatur schreibt Geschichte neu

Das Afrika-Bulletin Nr. 140 vom November 2010 widmete sich dem Thema «Literatur und Zeitgeschehen» – es war die erste Ausgabe, die in Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Afrikastudien Basel (ZASB) entstand. Nach inzwischen dreissig gemeinsamen Bulletins befasst sich die vorliegende Nummer erneut mit Literatur, diesmal spezifisch mit «Literatur und Geschichte». Aktuelle Interpretationen der Vergangenheit visieren immer auch die gegenwärtige und künftige Gestaltung des privaten und öffentlichen Lebens an. Im Zentrum stehen dieses Mal Autoren aus dem französischen und portugiesischen Sprachraum Afrikas. Nur schon dieses Auswahlkriterium ist ein Hinweis auf die in kolonialer Zeit geschaffenen Verhältnisse. „Nr. 170 – Literatur schreibt Geschichte neu“ weiterlesen

Nr. 169 – Unabhängige Justiz – ein Paradox?

Am 1. September 2017 erklärte der Oberste Gerichtshof Kenyas die Präsidentschaftswahl, aus der der bisherige Präsident Uhuru Kenyatta siegreich hervorgegangen war, als ungültig – ein in der jüngeren afrikanischen Geschichte einmaliges Verdikt. Das Urteil fand dementsprechend viel Beachtung und war auch für uns Anlass, in vergleichender Perspektive zu fragen, wie es um die Unabhängigkeit der Justiz in verschiedenen afrikanischen Staaten bestellt ist. In vier spannenden Berichten gehen wir auf die
Rolle von Gerichten und die Rechtsprechung in Burkina Faso, Kenya, Zimbabwe und Zambia ein. „Nr. 169 – Unabhängige Justiz – ein Paradox?“ weiterlesen

Nr. 168 – Rohstoffreichtum – Segen oder Fluch?

Cover Afrika-Bulletin 168Bereits zum dritten Mal in den letzten Jahren befasst sich das Afrika-Bulletin mit der kontroversen Rolle des Bergbaus (Nr. 155 Bergbau und Demokratie vom September 2014 und Nr. 149 Bergbau: Soziale Verantwortung und Konflikte vom Februar 2013). Immer geht es dabei um die folgenden Fragen: Was bringt der forcierte Ressourcenabbau für die Entwicklung der betroffenen Länder? Was hat die Bevölkerung davon? Was sind die langfristigen Folgen für die Umwelt und den Lebensraum der Menschen? Zur Diskussion in diesem Heft stehen der Verhandlungsspielraum der Regierungen, die die Machtverhältnisse zwischen Bergbaukonzernen und Regierungen, aber auch Verteilungsfragen innerhalb der betroffenen Länder. „Nr. 168 – Rohstoffreichtum – Segen oder Fluch?“ weiterlesen

Nr. 167 – Afrikanisches Kino – Chancen und Herausforderungen

Cover Afrika-Bulletin 167Eine halbe Dekade ist es her, seit wir ein Themenheft dem afrikanischen Kino gewidmet haben. In Zusammenarbeit mit einer studentischen Arbeitsgruppe entstand das, noch immer sehr lesenswerte, Afrika-Bulletin Nr. 145. Es war also an der Zeit, sich wieder mit dem Thema zu befassen und zu sehen, wie es um das afrikanische Filmschaffen steht und erneut zu fragen, was denn das afrikanische Kino überhaupt ist. Sind es die klassischen, international finanzierten, Autorenfilme, die insbesondere in europäischen und nordamerikanischen Studiokinos oder Festivals gezeigt werden? Sind es die Produktionen aus Südafrika, wo mit modernster Technik und in hoher Qualität und doch günstig für einen oft internationalen Markt produziert wird und der Werbefilm eine zentrale Rolle spielt? Oder sind es die Produkte der äusserst dynamischen Filmindustrie West- und Ostafrikas?  Diese Diversität und die daraus resultierenden Spannungen soll dieses Themenheft vermitteln. „Nr. 167 – Afrikanisches Kino – Chancen und Herausforderungen“ weiterlesen

Nr. 166 – Die Schuldenfalle

Ende der 1990er Jahre wurden unter der HIPC-Initiative „hochverarmten“ Ländern die Schulden erlassen – dies war die Basis dafür, dass sie neue Darlehen aufnehmen konnten. Mit der Aussicht auf einen Rohstoffboom kamen vielerorts vermehrt private Geldgeber zum Zug. Heute stehen mehrere Länder vor einer neuen Schuldenkrise – nicht zuletzt aufgrund unlauterer Finanzbewegungen. „Nr. 166 – Die Schuldenfalle“ weiterlesen

Nr. 165 – Aktuelle Brennpunkte: Äthiopien, Mozambique, Zimbabwe

Die vorliegende Ausgabe des Afrika-Bulletins befasst sich mit drei Ländern, die aktuell Brennpunkte in Afrika darstellen. «Brennpunkt» kann Verschiedenes bedeuten: das Zentrum des Interesses, das Zentrum einer politischen Entwicklung, oder ein Ort, an dem etwas glimmt und schmort, sich aber noch nicht entzündet hat. Dies trifft auf alle drei Länder zu, auf die wir hier eingehen: Äthiopien, Mozambique und Zimbabwe. „Nr. 165 – Aktuelle Brennpunkte: Äthiopien, Mozambique, Zimbabwe“ weiterlesen

Nr. 164 – Eritrea – was steckt hinter dem Flüchtlingsstrom?

bulletin_164_coverKnapp zehntausend Eritreer und Eritreerinnen reichten 2015 ein Asylgesuch in der Schweiz ein. Eritrea wurde zum wichtigsten Herkunftsland für das hiesige Flüchtlingswesen. In Medien und Politik wird es als Paria gehandelt. Dies hat viel damit zu tun, dass der Staat, der hart für seine Selbstbestimmung gekämpft hat, eine starke Kontrolle ausübt – über seine Bürger wie auch über Information. Anfang Jahr bereiste eine Gruppe Schweizer Politikerinnen und Politiker das Land, um sich selbst ein Bild zu machen, und löste damit harsche Reaktionen aus. Eine differenzierende Diskussion über Eritrea scheint nicht möglich. Für uns ein Grund, einen Blick hinter die Kulissen zu versuchen. „Nr. 164 – Eritrea – was steckt hinter dem Flüchtlingsstrom?“ weiterlesen